Von der Kunst im Bilde zu sein

SILKE LEOPOLD


Larissa Feicht

Treffen sich Tiere an der Wand – AUFGEPASST!

Ein guter Tag ist ein Tag mit Pinseln, Stiften und Lieblingstieren!

Eingefangene Ansichten über ein kunterbuntes Zebra, eine über die Gräser streifenden Libelle, reichlich grasenden Pferden, einem reimenden Löwen, einer hungrigen Eidechse und einem friedvollen Schäferhund.

Larissa sprach mit der Reporterin über ihre Bilder:

Malen und Zeichnen sind meine Leidenschaft. Stundenlang sitze ich an meinem Schreibtisch. Fällt mir mal nichts ein, male ich trotzdem, dann eben ohne Plan, irgendetwas, auch mal Muster, selten Menschen oder Phantasien. Am meisten male ich Tiere, die ich mag, also Lieblingstiere. Mit Farben, Pigmenten, Acryl, Aquarell oder Stiften, Bleistifte, Graphit, Acrylics erwecke ich sie dann auf dem Papier oder der Leinwand zum Leben. Das ist schön, wie sie wachsen.

Es könnte auch mal sein, dass dabei eine Eidechse die Zunge nach einer Libelle ausstreckt. Sie isst nämlich gerne Insekten. Als Mensch muss man sich aber nicht fürchten. Ich habe es in Frankreich in den Ferien beobachtet.

Und manchmal hat es der Löwe auf Pferde abgesehen, dann läuft ihm bei dem Anblick des Fohlens das Wasser im Maule zusammen. Doch das Fohlen springt schnell davon. Glück gehabt.

Und wissen sie, warum das Zebra so lustig farbig aussieht? Es frisst am liebsten bunte Blumen. Das ist der Grund, warum es statt schwarz/weiß eben bunte Streifen hat.

Und abends heulen die Wölfe, die ganze Zeit. Vielleicht wären sie über einen knochigen Pinsel froh, doch am liebsten essen sie Belebtes, es kann auch mal von einem Büffel sein. Nehmen sie sich in Acht!

Wissen sie, dass es nicht nur Papageien, sondern auch Mamageien gibt. Sie tragen ein buntes Federkleid. Die Federn sehen aus wie gefärbt, aber sie sind in echt ganz bunt, ganz natürlich farbenfroh. Das ist so.

Und jede Ausstellung braucht einen Wächter, einen waschechten Schäferhund. Der passt dann auf alle Bilder auf und auch er liebt Knochiges und Farbiges über alles. Er würde sich sicher über ein Gastmahl des einen oder anderen Besuchers sehr freuen. Kommen sie vorbei und sehen sie selbst, ich verspreche, es ist nicht wirklich gefährlich.

… wenn ich groß bin, wünsche ich mir, dass ich einmal eine Malerin werde oder eben bleibe.

10 Jahre, wohnt in Wilhelmsdorf, Atelier 33 seit 2015