Von der Kunst im Bilde zu sein

SILKE LEOPOLD

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Kleine Ausstellung in der Gemeindebücherei Wilhelmsdorf

Was macht Albert in meinem Garten, 2016, Collage

Renate Schad-Müller

  • wohnhaft in Wilhelmsdorf-Esenhausen, seit 2013 im Atelier 33 in Wilhelmsdorf

 

Kommt wir gehen. Guck mal. Was macht Albert in meinem Garten? Ist ein Nickerchen die Lösung der speziellen Relativitätstheorie? Wieviel Gelb darf hierbleiben? Brauchen Engel mögliche Fluchtpunkte, auch am Gardasee? Ist ein Hund an der Leine von Höherem geführt? Kann ich mein Glück messen?

Wissen Sie etwas oder wissen Sie nichts? Renate Schad-Müller spielt in ihren Bildern Schicht um Schicht mit gemischten Farbgefühlen. Dazu lädt sie gern wesensfremde Elemente ein, das kann ein Knopf, ein Herr Einstein oder ein Hund an der Leine sein. Fragwürdige Absurditäten im Karussell des Lebens und wieviel Vereinigung benötigt das Fremde, um sich im Werk angenommen zu binden? Denn letztlich bleibt am gelben Endpunkt, was bleiben muss, eine Fragestellung an das Universum im Bild, das nicht selten mit einem Schmunzeln abschließt.

Zu besichtigen zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Bücherei!

Ausstellung zur Kunstwerkwoche Sigmaringen

Die Kunstwerkwoche fand dieses Jahr auf dem Campus Galli in Meßkirch statt. Reichlich bildnerische Entdeckungen im Rückblick auf ein Mittelalter und eine längst vergangene Art handwerklicher Künste.

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 15. September um 18 Uhr

in den Ateliers im Alten Schlachthof, Georg- Zimmerer-Straße 7, Sigmaringen

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Samstag/Sonntag: 16./17.09. und 23./24.09. jeweils 14 - 17 Uhr

Montag 18.09. bis Freitag 22.09. nach Vereinbarung

Franziska Fiedler zeichnet beim Korbflechter mit Tonfarbe
Franziska Fiedler zeichnet beim Korbflechter mit Tonfarbe
Karl Gindele zeichnet einen Weidenwatschel mit Graphit
Karl Gindele zeichnet einen Weidenwatschel mit Graphit
Kira Klemenz und Efklia Grigoriadou beim Weidenflechter
Kira Klemenz und Efklia Grigoriadou beim Weidenflechter
Heide Rumm und Franziska Fiedler beim Seildreher im Selbstversuch
Heide Rumm und Franziska Fiedler beim Seildreher im Selbstversuch

Kunst und was


Efklia Grigoriadou

Art Brut - Kunst und Inklusion

Künstlerinnen und Künstler der Malwerkstatt zeigen in der Galerie Mühle des Kulturvereins Oberteuringen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksweisen. Ruth Link, Karl Gindele, Bernd Hörter und andere zeigen ihre ganz persönlichen Vorstellungen vom Leben und dem, was wichtig für sie ist. Sie haben nach über 30 Jahren künstlerischer Arbeit ihren ganz eigenen Weg in der Malerei, Zeichnung und Skulptur gefunden. Sie besuchten nie ein Kunststudium, wissen nichts von aktuellen Kunst Bestrebungen und doch oder gerade deshalb haben sie ihre ganz eigene Gangart gefunden. Mit authentischer Bildsprache, leuchtenden Farbspielen und erfindungsreichen Motiven sind sie in zahlreichen Ausstellungen vertreten und erhielten zahlreiche Preise.

Ausstellung: 25. Juni - 23. Juli 2017

Vernissage: 25. Juni, 14 Uhr

Führung: 16. Juli, 15 Uhr

Werkwoche Kunscht

Malwerkstatt

Ruth Link auf der Rollbahn in Friedrichshafen im Dorniermuseum

In der Malwerkstatt fand für die Künstler mit Assistenzerfordernis eine Kunstwoche hier vor Ort vom 15. - 19. Mai statt. Wir zogen an verschiedene Orte, Museen in Basel, Rorschach, Friedrichshafen mit Zeichenstift und anderen Mitteln und füllten gemeinsam die Tage mit reichlich Kunst an. Einen Koch hatten wir auch dabei.

Künstler treffen auf Künstler 
im Museum-Würth
Künstler treffen auf Künstler im Museum-Würth
Franziska Fiedler an der Malmaschine
Franziska Fiedler an der Malmaschine
Karl Gindele in einer Welt voll Maschinen, Basel
Karl Gindele in einer Welt voll Maschinen, Basel
Heide Rumm in der Ausstellung Artgenossen in Bad Saulgau
Heide Rumm in der Ausstellung Artgenossen in Bad Saulgau
Zoe Abengowe zeichnet in der Ausstellung Artgenossen in Bad Saulgau
Zoe Abengowe zeichnet in der Ausstellung Artgenossen in Bad Saulgau
Sabine Reinhard zeichnet Kunstmaschinen in Basel
Sabine Reinhard zeichnet Kunstmaschinen in Basel

Förderpreis

Preisverleihung zum Lothar-Späth-Förderpreis 2017

Maximilian Weiger, 2016, Schreibmaschine GUT, Wasserfarbe, Kreiden

Die Jury hat die Gewinner des Lothar-Späth-Förderpreis ausgewählt und wir sind auch dabei!

Juliane Amann (aus Wilhelmsdorf WG 12) gewinnt den 3. Preis

Franziska Fiedler (aus Wilhelmsdorf WG 04) den Zonta-Preis

Maximilian Weiger (aus Sigmaringen, Atelier 33) einen Anerkennungspreis

Herzlichen Glückwunsch!!!

Preisverleihung mit Anne-Sophie Mutter (Stargeigerin)

wann: Samstag, 8. Juli 2017, 17:00 Uhr

wo: Stadthalle, Hauptstr. 16, 79664 Wehr

 

Preisträger mit der Stargeigerin Anne-Sophie Mutter
Preisträger mit der Stargeigerin Anne-Sophie Mutter
Maximilian Weiger, Sigmaringen mit Preisbild
Maximilian Weiger, Sigmaringen mit Preisbild
Schirmherrin Anne-Sophie Mutter
Schirmherrin Anne-Sophie Mutter

Abschluss Kids

Wanderausstellung mit Feuer und Grillmöglichkeit

18. Juli, ab 17 Uhr

 

Malerkids gegen 16 Uhr, Präsentation aufbauen

Besucher, Angehörige oder Freunde 17 Uhr

Führung durch die Freiluftgalerie, abschließend nimmt jede/jeder seine fertigen Werke mit nach Hause

Viel Freude damit!

 


 

Kunstwerkwoche beim Land Art Künstler Dieter Pildner

Atelier 33

Es ging auf Reisen und wir haben das Leben in all seinen künstlerischen Ausdrucksformen in Montaglione (Italien) beim Land Art Künstler Dieter Pildner aufgenommen.

Das Abenteuer fand vom 02. - 09. Juli 2017 statt.

 

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Lothar-Späth-Förderpreis 2017

Franziska Fiedler
Juliane Amann
Maximilian Weiger

Die Jury hat die Gewinner des Lothar-Späth-Förderpreis ausgewählt und wir sind auch dabei!

Juliane Amann ( aus Wilhelmsdorf WG 12) gewinnt den 3. Preis

Franziska Fiedler (aus Wilhelmsdorf WG 04) den Zonta-Preis

Maximilian Weiger (aus Sigmaringen) einen Anerkennungspreis       Herzlichen Glückwunsch!!!

Zur Preisverleihung werden die Gewinner am 8. Juli in der Stadthalle erwartet. Die Preise überreicht Anne-Sophie Mutter. Nach dem Tod des Stiftungsgründers Lothar Späth im März 2016 freute man sich über die Zusage der Geigerin und Wehrer Ehrenbürgerin. 

Der Lothar Späth Förderpreis für Künstler mit Behinderung wurde 2006 vom ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth ins Leben gerufen. Künstler in Hilfen für Menschen mit Behinderungen lebend aus dem Bundesgebiet und der Schweiz werden jährlich eingeladen Bilder nach Wehr zu schicken. Seit 2014 wird der Preis durch die Lothar Späth-Stiftung vergeben, welche von Lothar Späth und der Stadt Wehr gegründet wurde. Der Förderpreis wird finanziell unterstützt von der Lothar Späth-Stiftung und der Hanna und Paul Gräb-Stiftung. (www.lothar-spaeth-foerderpreis.de und www.hanna-und-paul-graeb-stiftung.de).

Preisverleihung mit Anne-Sophie Mutter (Stargeigerin)

wann: Samstag, 8. Juli 2017, 17:00 Uhr

wo: Stadthalle, Hauptstr. 16, 79664 Wehr, Tel.: 07762 808-86

 

Bitte anschnallen

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Flugkörper1

Steigen sie ein, wir heben ab um gemeinsam die Kunstwerke, der mit den Kindern in den Projektstunden entstanden sind zu bestaunen.

Sie sind ganz herzlich zu unserer kleinen Vernissage „Bitte Anschnallen“ eingeladen.

Teilnehmer: Kinder der Kunstklasse der Heimsonderschule Haslachmühle der Zieglerschen

Termin: Donnerstag der 30. März 2017

Ort: Haslachmühle Kunstraum in der bunten Schule

Zeit: 13:45 Uhr – 15:00 Uhr

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Rundflug durch die Bilderwelt.

Alles rund um die Kunst: Conny Hanser & Silke Leopold

Eine muntere Gesellschaft, Holzskulpturen

Karl Gindele und "Mensch, ein Mensch"

Vom Werden eines Kunstwerks: Holzbohlen lagen in der Malwerkstatt der Zieglerschen und warteten geduldig. Die Künstler gingen hundert Mal vorüber, keiner interessierte sich wirklich, die Bohlen waren eher Hindernis als Inspiration. Außer für Karl Gindele: Er untersuchte das Holz, betastete es  und hob es auf, wog es in der Hand, ging und kam wieder, blieb neugierig. Irgendwann nahm er eine Straßenkreide und kroch mühsam mit all seiner Lebensweisheit über die schweren Bohlen. Staubige Kreide kratzte über die Holzfasern, schrubbte die Absichten eines Mannes auf die blanken Flächen. Er zeichnete Konturen, passte sie den Verhältnissen an: ein kleiner, dicker Mann, eine weibliche große und dünne Gestalt – Menschen eben, in all ihren Formen. Dazu eine Botschaft: Mensch, du bist nicht allein! Allein auf dieser Erde, auf diesem Stück Wiese, am Rand dieses Beetes, am Eingang dieses Hauses.

Karl Gindele (Jahrgang 1941) kommt seit mehr als 30 Jahren in den Künstlertreff der Malwerkstatt. Er stellte seine Werke der Zeichnung und Malerei schon in bundesweiten Ausstellungen aus, erhielt zahlreiche Preise und Anerkennungen. Betrachtet man seine etwa 800 Werke, so fällt ein sich wiederholendes, großes Themen auf: der Mensch. Figuren, Personen in all ihren Erscheinungen, in ihrem Kommen und Gehen und all ihren Begegnungen und Berührungspunkten, Beziehungen in Zeit und Gesellschaft. Ein Thema, das Sensibilität und emotionale Wahrnehmungen erfordert.

Ob die Skulpturen auf dieser Wiese ihren richtigen Ort gefunden haben, ob sie Vorbeieilende zum Lächeln oder Nachdenken bringen, ob sie dem Rasenmäher im Wege stehen und sich behaupten werden, ob sie mit dem Wind spielen oder in der Sonne glitzern, ob sie Baumaßnahmen trotzen, ob sie manchem zu groß, zu klein, zu ernst, ein Dorn im Auge oder vielleicht einfach genau richtig sind. Sie sind, was sie sind: ein Sinnbild der Menschlichkeit und ein Denkmal, das uns zuruft: „Wir sind alle aus dem gleichen Holz gemacht!“

Die Skulpturen befinden sich rund um den Eingang des Haus Höchsten in Wilhelmsdorf .

Zußdorfer Str. 28, 88271 Wilhelmsdorf