Von der Kunst im Bilde zu sein

SILKE LEOPOLD


Bernd Hörter

Portrait

Foto: Rolf Schultes

1965 in Birkenfeld  geboren

seit 1992 in der Malwerkstatt

 

Ausstellungen

1993 (1. Preis), 1995, 1997 (1. Preis), 1999 (5. Preis), 2001, 2003 (8. Preis), 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015 Ausstellung zum Bundes-Kunstpreis für Menschen mit einer Behinderung Radolfzell

1992 – 1998 Fest der Diakonie Wilhelmsdorf

1995 Kreissparkasse Friedrichshafen

1996 Ausstellung “Spuren” Fachtagung Gotthilf-Vöhringer-Schule Wilhelmsdorf

1996 “Spuren” Pius-Scheel-Haus Bad Wurzach

1988 – 2016 jährliche Werkwoche zu den Sigmaringer Kunsttagen für Menschen mit Behinderungen, Ausstellung Landratsamt, Landesbank Sigmaringen, Ateliers im Alten Schlachthof

1997 Kreissparkasse Waaghaus Ravensburg

1998 Landtag Baden-Württemberg Stuttgart, 1998 Kunsttherapieschule Nürtingen

1998 – 1999 Wanderausstellung „Einblicke“

2000, 2002, 2005, 2008 Kultur vom Rande, Ausstellung Reutlingen

2000 bundesweite Ausstellung „Ebenbilder“

2000 – 2003 Wanderausstellung „eine vorbeifliegende Schnecke“

2005 – 2016 regionale Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen

2015 Kunstnacht Ravensburg, Fotostudio Karin Volz

2015 Kulturverein Scheune Wilhelmsdorf … wenn der Wind durch die Zeiten weht

2016 Kunstnacht Ravensburg, Männerphantasien

 

Künstlerische Einblicke

Mitten im Bild thront ein Wesen, riesig das Auge, der Bauchnabel - reduzierte Darstellung. Die Ölkreiden dick aufgetragen, der Hintergrund lebt durch die Struktur, die der Strich hinterlässt. Reduktion und Wiederholung in Varianten. Befindlichkeit durch Farbe geäußert, knallroter Mensch vor schwarzer Kulisse oder rosa Fisch vor hellgrünem Hintergrund, wie aus einer Traumstunde.

Bernd Hörter beschäftigt sich malerisch mit Farbkompositionen. Ein Spiel von farblichen Kontrasten, klaren Formen, Mengen, Verhältnissen und Wirkungen. Die Themen sind häufig gleichbleibend: Mensch, Haus, Katzentier, Vogel, Baum, Sonne. Die malerisch dargestellten menschlichen Figuren sind auf ihre wesentlichen physischen Merkmale reduziert und verstärken so den symbolischen Charakter einzelner Erlebnissituationen.

Zeichnet er mit Kohle, Graphit, so tauchen neben seinen Figuren noch zahlreiche ornamentartig schmückende Formen auf, die das Blatt bedecken und füllen, wie ein Zauber in der Luft.

Die meist einfache Bildkomposition in kontrastreichen Farben mit Bauchnabelwesen faszinieren durch das reduzierte Zusammenspiel von Farbe und Form.Unterschrift